Firmware Update CVS16

Siehe Versionshinweise am Ende der Seite!
Flashen des CVS16
Benötigte Zutaten:
  • USB Kabel Stecker Typ Micro B (CVS-Seite, ein Stecker wie für jedes Smartphone) auf Typ A (PC-Seite)
  • Ein PC oder Mac oder ..  Das Betriebssystem spielt keine Rolle, es muss nur USB Mass Storage Devices unterstützen. CVS ist so ein Storage Device, wie ein USB Stick. *)
  • Firmware Datei herunterladen, zu finden im Download:  CVS16v.4.1.bin
  • CVS16 :)
*) .. MacOS erzeugt gern versteckte Dateien auf einem Volume. Erscheint so eine Datei NACH der eigentlichen Firmwaredatei auf dem “Stick”, wird sich CVS damit erneut flashen, in dem Sinne ergo mit “Gülle”. Die Folge wäre, das CVS hinterher nicht funktioniert. Hat man keinen Host unter einem anderen Betriebssystem zur Verfügung, z.B. Windows, was solche Scherze nicht treibt, lese man hier über Abhilfe gegen derartiges Eigenleben von MacOS.
Auch Linux ist dafür als Betriebssystem nicht unbedingt geeignet: Es ist i.allg. der Meinung, dass man den ersten Block jedes Storage Devices besser nicht anfasst (Boot Block).
Update durchführen:
  1. Akku (Balancerstecker o.a.) und JLog vom CVS trennen.
  2. CVS mit dem PC verbinden (USB).
  3. Es dauert ca. 20 Sekunden, bis CVS als ein Laufwerk erscheint.
  4. Im Dateisystem des Laufwerks sieht man eine einzelne Datei “firmware.bin”. Diese löschen!
  5. Die heruntergeladene Datei mit der zu flashenden Firmware auf das Laufwerk kopieren, was CVS darstellt.
  6. Vielleicht noch sicherheitshalber 2..3 Sekunden warten (CVS bezieht seine Betriebsspannung via USB), dann USB Verbindung trennen, Kabel von CVS entfernen.
  7. CVS16 wieder an JLog stecken, evtl. zum Test auch gleich einen Akku an die Pins (Balancerkabel), – aber mit Abschluß von Schritt 6 war es das.
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Da das immer wieder zu Fragen führt:
Bitte einfach nur an die Anleitung oben halten.
Die geflashte Firmwareversion lässt sich NICHT feststellen.
Der Name der Datei ist egal. Dass die Firmware hinterher immer als “firmware.bin” dargestellt wird, ist normal.
firmware.bin ist die virtuelle Datei-Darstellung des Flash-ROMs (Programmspeichers) in einem ebenso virtuellen Dateisystem.
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Achtung!
Die erste Serie wird mit der Firmware Version CVS16v1.00 ausgeliefert. Diese Firmware hat einen Bug, der sich einschlich, als in letzter Sekunde eine Änderung vorgenommen wurde, die das Autokalibrieren verriegelt, nachdem es beim Hersteller erfolgte.
12.Okt 2014
Die Folgeversion war CVS16v1.01, gefolgt von CVSv2.02, nun CVS16v3.00!
3.Jan 2016  Firmware Update auf CVS16v3.1  – Noch resistenter gegen Unterspannung.(Inzwischen konnte der Mechanismus ermittelt werden, der Kalibrierungsdaten bei sehr verrückt spielender Betriebsspannung im absoluten Unterspannungsbereich verändern kann. Verursacher der Probleme vor Oktober 2014 war der Design Bug im Powerup des KOSMIK/JIVEpro BEC.) Mit der erneuten Überarbeitung ist CVS nun 100%ig resistent gegen so etwas, – “100%ig” heißt: Verifiziert unter provozierenden Laborbedingungen. Bereits seit der Version 3.0 sind keine Fälle modifizierter Kalibrierung mehr bekannt geworden. Im Gegensatz zum Update v2.02–>v3.0 vom Oktober 2014 tangiert dieses Update nicht die Kalibrierung.
Die Versionen 2.02 und 3.00 verbessern Genauigkeit, Meßwertwiederholbarkeit und auch die Temperaturkompensation. v3.00 enthält außerdem Mechanismen, die die Sicherheit der Kalibrierungsdaten verbessern sollen. Bisherige Vorkommnisse eines plötzlich gelöschten Datenspeichers legen die Vermutung nahe, dass dies durch verrückt spielende Betriebsspannung passieren könnte. Wenn möglich, sollte JLog (und damit CVS) momentan nicht aus dem Option Port eines JIVE Pro versorgt werden, stattdessen über JLog’s “JIVE Port” mit der BEC-Spannung, und am besten, wenn möglich, aus einer anderen Spannungsquelle. Leider treibt der “BEC Bug” des JIVE Pro ganz offenbar weiterhin sein Unwesen Auch das Startupverhalten des BEC des KOSMIK beschert nicht gerade eine verlässliche Betriebsspannung.
CVS16v2.02 und 3.00 (und 3.1) sind kompatibel mit den Kalibrierungsdaten von CVS16v1.01!
Die meisten Verbesserungen in v2.02 und v3.00 kommen erst zur Wirkung, wenn CVS neu kalibriert wurde. Sollte ein Bug in v1.01 zugeschlagen haben (Kalibrierungsdaten gehen verloren), oder der “BEC Bug” des JIVE Pro zeigte Wirkung, muss eh neu kalibriert werden.
Das Kalibrieren erfolgt beim Hersteller R²prototyping in der Schweiz oder durch den Entwickler (s.meine Adresse im Impressum).
Wer selbst kalibrieren will und kann:  Die Kalibrierungsspannung beträgt 65,000V (65 Volt). Sie müssen die Kalibrierungsspannung nicht nur auf 5 1/2 Stellen genau anzeigen können, auch die Genauigkeit der Messung muss so hoch sein! Können Sie das nicht gewährleisten, sollten Sie NICHT selbst kalibrieren! Etwaige Schäden, die durch elektrische Mißhandlung bei Selbstkalibrierungsaktionen entstanden, werden vom Hersteller nicht ersetzt.
Achtung! Wenn Sie nicht über entsprechend genaue Meßmittel verfügen sowie über etwas elektronisches Grundwissen, sollten Sie sich nicht an der Kalibrierung versuchen! Ihnen ist sicher auch bekannt, dass 60 Volt Gleichspannung eine Sicherheitsgrenze darstellen.
Kalibrieren:
– Firmware CVS16_Clear4Calibration_v3.1.bin flashen.
– USB-Verbindung entfernen!
– CVS mit Betriebspannung versorgen (mit JLog verbinden). Nach Abschluß der Clear Routine leuchtet die rote LED dauerhaft, evtl. blinkt die blaue.
– Firmware CVS16v3.1.bin flashen.
– USB-Verbindung entfernen!
– Kalibrierungsspannung 65,000V bereithalten. – Alle Pins 1..16 miteinander verbinden, wir erhalten dadurch virtuell zwei Pins, GND und als Eingang die 16 verbundenen Pins.
– Eingang (1..16) auf GND legen (Eingang auf Masse legen). – CVS mit JLog verbinden. CVS startet. – Nun blinkt die rote LED genau 2Min lang, alle anderen LEDs sind aus. – Nach 2Min geht für 2 Sekunden zusätzlich die grüne LED an. Das bedeutet, der Offset wird bestimmt.
– Nun geht die blaue LED an, die rote blinkt weiter. Mit der blauen LED verlangt CVS nach der Kalibrierungsspannung. Nun Verbindung Eingang-GND entfernen und zwischen Eingang und GND die Kalibrierungsspannung 65.000V (65 Volt) anlegen.
– Die blaue LED erlischt, stattdessen blinkt zusätzlich zur roten LED auch die orange. – Der Zustand hält 3Min an. Danach erfolgt der eigentliche Kalibrierungsvorgang, erkennbar an 5-maligem Blinken mit allen 4 LEDs.
– Die Kalibierung ist abgeschlossen, es brennt nur noch die grüne LED, statisch.
– Um in den operativen Modus zu gelangen, muss CVS repowert werden, JLog ab, JLog an. Die grüne LED wird, wie gehabt, blinken (1x für 10 komplette Durchgänge), die blaue LED blinkt als Bus-Aktivitätsindikator (CVS–JLog). Rote und orange LED brennen nur, wenn ein OOB- oder UC-Alarm vorliegt.
Wir bitten um Entschuldigung für dadurch entstehende Unannehmlichkeiten!

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