Überblick

JLog im Überblick
Zunächst ist wichtig, zu verstehen, was JLog ist. Dieses Bild soll es vermitteln:JLog-the-Mediator
Datenerfassung
JLog gewinnt Daten von Sensoren. Sensoren sind die Daten aus einem ESC oder sie stammen von “JLog-eigenen Sensoren”, – von Messungen, die JLog selbst vornimmt mit klassischen Sensoren (Temperaturen, Drehzahl, Spannung), weniger klassischen wie von einem Speed Sensor (Staurohr), noch weniger klassischen, nämlich Geräten wie dem CVS16 (16S Zellenspannungssensor und Health Monitor oder 16-facher Einzelspannungsssensor) oder von einem HV²BEC.
Datengewinnung
Dem schließt sich die Datenverarbeitung in JLog an, Filterung und Umformung von Sensordaten (virtuellen in dem Sinne) aus einem ESC. Die Daten, die ein ESC liefert, sind häufig nicht in jedem Betriebszustand des ESC sinnfällig, das Datenprotokoll könnte störanfällig sein (siehe Castle), im Falle eines JIVE muss der Motorstrom erst aufwändig umgerechnet werden, bevor er verwendbar ist. Dann wird auch eine virtuelle Shunt-Funktion auf den vom ESC erfahrenen Motorstrom angewendet, um vor allem das mAh-Ergebnis kalibrieren zu können. Die meisten ESCs haben keine hinreichend hohe Genauigkeit bei der Strommessung. Für den JIVE muss JLog sogar eine nachträgliche Temperaturkompensation der Strommessung durchführen.  –  Außerdem bildet JLog abgeleitete Daten, z.B. die wahre Motordrehzahl anhand der Kenntnis der magnetischen Polzahl des Motors, die Rotordrehzahl aus der zusätzlichen Kenntnis des Untersetungsverhältnisses, u.a.m.
In den meisten Anwendungsfällen gibt es nur einen Sensor an JLog, den ESC.
Datenbewertung
Bestimmte Daten werden nach einstellbaren Schwellen bewertet und Alarme gebildet. JLog kann auch mit bis zu zwei Signalleitungen Alarmgeber im Modell ansteuern, Buzzer, Flasher usw. Er übernimmt dabei auch die “Modulation”, Takten des Alarmsignals, Flashing (->LEDs, Luxeons), Morsen. Ansonsten gehen Alarme in die jeweilige Telemetrie, sofern und soweit möglich.
Datenaufzeichnung
Die bearbeiteten Messdaten zzgl. abgeleiteter und Alarme werden aufgezeichnet (Logging).
Datenausgabe
Parallel zum Logging kann JLog die Daten in eine von z.Z. 8 unterstützten Telemetrien ausgeben.
Es können bei Bedarf auch drahtgebunden Terminals angeschlossen werden, Graupner SmartBox, SM UniDisplay, JETIbox bzw. ProfiBox. Das kann aber nur Zwecken auf der Werkbank dienen.
JLog ist quasi ein kleines “Datenverarbeitungszentrum” im Modell, er verbindet die Welten, ESC und weitere Sensoren mit Telemetrie, parallel zeichnet er zeit- und datengenau auf für forensische und Setup-Zwecke. (Ein Aufzeichnen im Telemetrieterminal (Sender) kann das im Allg. nicht ersetzen.)  –  Damit erklärt sich auch, warum JLog u.a. ESCs der Reihe Graupner/SJ BLC+T unterstützt, zukünftig auch den JETI MEZON. “Die können doch schon Telemetrie!” Ja, eine. JLog ist der Gateway in andere Telemetriesysteme.
Für das praktische Handling sollte man Eines prophylaktisch z.K. nehmen:  Obwohl Datenerfassung, -aufzeichnung und -ausgabe mit denselben Daten umgehen, sind sie doch relativ voneinander unabhängige Funktionseinheiten in JLog. Ob JLog mit einem ESC im gegebenen Fall kommuniziert, hat z.B. keinen Einfluß darauf, ob er auch im Telemetriesystem kommuniziert.
Nach dieser Einführung sollten Sie sich einen detaillierten Überblick verschaffen, bevor es in den interessierenden Teil der Online-Dokumentation geht.

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